christliche kunst

jahreslosung 2019

Postkarten

prophetische kunst

christliche Bilder
 

 

 

 

Postkarte

mit abgerundeten Ecken, matt

bis   9 Stück       Stückpreis € -,80          

ab  10 Stück       Stückpreis € -,70        

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Poster/Plakate

Poster klein - Format A4: 210 x 297 mm - Stückpreis: Euro 3,00
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Bilderdruck auf Keilrahmen

Format 20 x 30 cm    € 20,-

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Auslegung zur Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach. Psalm 34,15

 

"Frieden", das ist wohl etwas, das wir uns alle wünschen! Überall, wo man hinsieht, gibt es Krieg, Unruhen, Hass und Streit... Viele Menschen geben Gott dafür die Schuld...  Aber wo beginnt dies alles? Ich habe mir schon oft gedacht, "Krieg beginnt im Kleinen. Da muss ich mir an die eigene Nase fassen. Wenn ich es im eigenen Umfeld schon nicht schaffe, Frieden zu haben, wie soll es dann im Großen, zwischen Nationalitäten und Ländern funktionieren?" Und schon bin ich mitten beim Thema: Bei mir selbst, in meinem eigenen Leben... habe ich Frieden mit jedermann? Oder will ich nur in Frieden gelassen werden?

 

Psalm 34 (Verse 12 bis 15 - siehe unten) zeigt auf, wie ich Gottes Segen, Schutz und ein gelungenes Leben erleben kann. Ja, das möchte ich haben! Aber es gibt auch einen Preis dafür: Lasse ab vom Bösen und tue Gutes. Kein böses, unwahres oder trügerisches Wort soll über meine Lippen kommen. Ich soll dem Frieden sogar nachjagen...

 

Hört sich ja ganz einfach an, oder? Aber ist es das wirklich? Wie oft fühle ich mich so sehr im Recht, dass ich nicht bereit bin, nachzugeben oder einen Fehler einzugestehen. Mein Ego - ich nenne es "mein kleines Ich" - sträubt sich in der Regel dagegen. Lieber warte ich darauf, dass der andere auf mich zukommt und sich entschuldigt. Manchmal schlage ich aber auch verbal zurück oder ich entziehe mich dem Konflikt durch kompletten Rückzug.

 

Viele Beziehungen in meinem Leben oder um mich herum sind auf diese Weise schon im Sand verlaufen oder mit einem großen Krach in die Brüche gegangen. Ehen scheitern, Eltern und Kinder, Freunde und Verwandte brechen den Kontakt zueinander ab. Aber das ist nicht Gottes Ratschlag, wie wir damit umgehen sollen. Er wünscht sich, dass wir den ersten Schritt zur Versöhnung tun, selbst wenn wir uns im Recht fühlen. Er fordert uns heraus, nicht das Böse mit Bösem zu vergelten. Er warnt vor der Wurzel der Bitterkeit, die sogar krank machen kann (Epheser 4, 26-31 - siehe unten).

 

Ich hatte schon viele Erlebnisse, in denen mich Menschen tief, wirklich tief verletzt haben. Ach, wie gerne renne ich in solchen Situationen zu anderen Leuten und "kotze mich aus". Unschöne Worte kommen im Frust über meine Lippen. Oder ich streite Stunde um Stunde mit der betreffenden Person "im Kopf". Aber auch das ist nicht das, was Gott sich vorstellt. Er sagt: "Hüte deine Zunge." Worte haben Macht und bewirken mehr, als es mir manchmal bewusst ist. Jakobus hat ein halbes Kapitel diesem Thema gewidmet. (Jakobus 3, 1-12 - siehe unten).

 

Im Hebräischen steht für "Frieden" das große Wort "Schalom". Es steht für Unversehrtheit und umfassendes Heil, es geht um Geborgenheit, Zuversicht, Sicherheit und Ruhe. Schalom ist eine Gabe Gottes. Wer also den Schalom sucht und ihm nachjagt, landet bei Gott. In IHM und bei IHM finden wir das, was echten Schalom verkörpert. Wer Gott findet, der sieht in Jesus, wer er war und wer er ist. Jesus praktizierte die Feindesliebe und suchte dabei immer den Schalom. Er selbst starb für mich, um den Tod, der eine zerstörerische Macht ist, zu entmachten. Überall da, wo der Friede von mir weicht, wo er nicht seine Kraft entfaltet, da übernimmt die Todesmacht Regie. Sie trennt, richtet, vernichtet, zerstört, isoliert usw. Gott aber möchte heilen, verbinden, aufbauen und in Gemeinschaft führen.

 

Was hat mir persönlich geholfen, Schritte in Richtung Versöhnung und Frieden zu gehen? Das Wissen, dass Jesus für MICH und MEINE Sünde am Kreuz gestorben ist. OBWOHL ER OHNE SÜNDE WAR. Ich weiß, dass auch ich blinde Flecken habe und dass nur Gott die ganze Wahrheit kennt und in mein Herz und in das Herz des anderen schauen kann. Eigentlich schaffe ich es NUR vor dem Kreuz und mit Hilfe des Heiligen Geistes, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten und genau das Gegenteil von dem zu tun, was mein "kleines Ich" eigentlich möchte.

 

Mit dem Bewusstsein, dass ich keiner zerstörerischen Macht Raum geben will, kann ich den Boykott beenden und mich dem Mitmenschen zuwenden und ihm die Hand reichen. Die Hand zur Versöhnung reichen, heißt aber nicht, dass ich mit allem einverstanden bin, was der andere tut oder gar alle Schuld auf mich nehme. Aber meinen Anteil an der Sache in Ordnung bringen... selten ist nur einer alleine schuld. Manchmal ist es auch so, dass ich ein Gefühl dafür bekomme, warum der Mensch gerade so handelt, auch er hat eine ganz eigene Lebensgeschichte und Prägung. Das hilft mir, mein Gegenüber besser verstehen zu können.

 

Das umfassende Heil zu suchen – die allumschließende Geborgenheit, die tiefe Zuversicht und Sicherheit in Gott zu finden und mich dafür einzusetzen, das ist der Schlüssel, um den Schalom Gottes zu finden. Diesem möchte ich nachjagen, ihn suchen und anstreben… mit allem, was dazu gehört, mitten im Leben, in der Familie, in der Gemeinde und mitten in dieser Welt.  Nicht immer gelingt mir das, aber auch für die vielen Situationen, in denen ich versagt habe, ist Jesus gestorben. Ich darf mit ALLEM zu ihm kommen. (Philipper 4, 6-7 - siehe unten)

 

Psalm 34, 12-19 (NLB) Meine Kinder, kommt und hört mir zu! Ich will euch lehren, den Herrn ernst zu nehmen. Wollt ihr ein glückliches Leben führen und gute Tage erleben? Dann hütet eure Zunge vor bösen Worten und verbreitet keine Lügen! Wendet euch ab vom Bösen und tut Gutes. Bemüht euch, mit anderen in Frieden zu leben. Der Herr beschützt die, die das Rechte tun, und er wird ihre Hilferufe hören. Der Herr wendet sich gegen die, die Böses tun. Er wird die Erinnerung an sie auslöschen. Der Herr hört sein Volk, wenn es ihn um Hilfe anfleht, und rettet es aus aller Not. Der Herr ist allen nahe, die verzweifelt sind; er rettet die, die den Mut verloren haben. Wer auf den Herrn vertraut, erleidet zwar vieles, doch der Herr errettet ihn aus aller Not. 

 

Epheser 4, 26-31 (NLB) »Sündigt nicht, wenn ihr zornig seid«, und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebt dem Teufel keine Möglichkeit, durch den Zorn Macht über euch zu gewinnen! (...) Verzichtet auf schlechtes Gerede, sondern was ihr redet, soll für andere gut und aufbauend sein, damit sie im Glauben ermutigt werden. Achtet darauf, den Heiligen Geist nicht durch euer Verhalten zu betrüben. Denkt vielmehr daran, dass ihr sein Siegel tragt und dadurch die Gewissheit habt, dass der Tag der Erlösung kommen wird. Befreit euch von Bitterkeit und Wut, von Ärger, harten Worten und übler Nachrede sowie jeder Art von Bosheit. Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.

 

Jakobus 3, 2-12 (NLB) Wir alle machen viele Fehler, aber wer seine Zunge im Zaum hält, der kann sich auch in anderen Bereichen beherrschen. Wir können ein großes Pferd lenken, wohin wir wollen, wenn wir ihm ein Zaumzeug anlegen. Und mit einem winzigen Ruder lenkt der Steuermann ein großes Schiff selbst bei heftigem Wind, wohin er will. So kann auch die Zunge, so klein sie auch ist, enormen Schaden anrichten. Ein winziger Funke steckt einen großen Wald in Brand! Die Zunge ist wie eine Flamme und kann eine Welt voller Ungerechtigkeit sein. Sie ist der Teil des Körpers, der alles beschmutzen und das ganze Leben zerstören kann, wenn sie von der Hölle selbst in Brand gesteckt wird. Der Mensch kann die unterschiedlichsten Tiere und Vögel, Reptilien und Fische zähmen, aber die Zunge kann niemand im Zaum halten. Sie ist ein unbeherrschbares Übel, voll von tödlichem Gift. Mit ihr loben wir Gott, unseren Herrn und Vater; dann wieder verfluchen wir mit ihr andere Menschen, die doch als Ebenbilder Gottes geschaffen sind. So kommen Segen und Fluch aus demselben Mund. Und das, meine Freunde, darf nicht so sein! Sprudelt aus einer Quelle etwa frisches und bitteres Wasser zugleich? Pflückt man Oliven von einem Feigenbaum oder Feigen von einem Weinstock? Nein, und man kann auch kein frisches Wasser aus einem salzigen See schöpfen.

 

Philipper 4, 6-7 (NLB) Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm. Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.