christliche kunst

jahreslosung 2020

Postkarten

prophetische kunst

christliche Bilder
 

 

 

 

 

Postkarte

mit abgerundeten Ecken, matt

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Auslegung zur Jahreslosung 2020:

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Markus 9,24

 

Dieser Satz ist mir sehr nah, wie oft habe ich ihn schon gebetet? Sehr oft... ich gebe es ganz offen zu. Scheinbar ausweglose Situationen, Krankheit, Not, alles stürmt manchmal auf mich ein - es brennt lichterloh! Als Christin weiß ich nur zu gut, jetzt ist Gebet mit echtem Glauben und Vertrauen angesagt. Denn eines wird in der Bibel ganz deutlich: Ohne Glauben habe ich schlechte Karten (siehe Hebräer 11,6).

 

Aber was ist, wenn ich eben diesen Glauben gerade in dieser Situation nicht habe? Wenn mir Zweifel kommen, ob Gott wirklich so gut ist, wie ich immer dachte? Wenn ich Angst habe, dass dieses spezielle Gebet eventuell nicht erhört wird? Wenn ich befürchte, dass hier Gott auch nicht mehr viel ausrichten kann? Wenn ich schier unter meiner Last zu ersticken scheine und keine Kraft zum glauben habe?

 

Ich persönlich kann nur eines empfehlen: Mit all der Bedürftigkeit, den Zweifeln und Gedanken vor Gott auf die Knie gehen und das Herz vor ihm ausschütten. Ihm bekennen, dass man seine Hilfe braucht und Glauben für diese Situation fehlt. Er kennt unseren inneren Zustand sowieso, ihm kann man nichts vormachen.

 

Deshalb finde ich, dass der Mann aus der Geschichte in Markus 9, von dem die Worte der diesjährigen Jahreslosung stammen, genau das Richtige tut. Er hat einen Sohn, der als unheilbar gilt. Seit er ganz klein ist, ist dieser stumm und hat Anfälle. Oft schon kam er gerade noch mit dem Leben davon. Der Vater hört, dass Jesus überall Menschen heilt und bringt seinen Sohn zu ihm. Als er aus Jesu Mund erfährt, dass es Glauben braucht, um etwas von ihm zu empfangen, spricht er genau diese Worte aus: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“. Das genügt Jesus und sofort befreit er den Jungen von seinem Leid.

 

Sehr interessant ist, dass in der Bibel vom Glauben auch als eine Gabe berichtet wird, etwas, das Gott den Menschen schenkt (siehe 1. Korinther 12,9). Auch in Epheser 6,16 ist vom "Schild des Glaubens" die Rede, das wir ergreifen sollen. Wer reicht uns diesen Schild?

 

Ich bin überzeugt, dass wir keinen Glauben aus uns selbst herauspressen können, sondern dass er uns geschenkt wird, wenn wir unseren Vater im Himmel darum bitten. Manchmal haben wir unerschütterlichen Glauben, aber es gibt Zeiten, wo er einfach nicht da ist. Dann dürfen wir wie der Mann in der Geschichte zu Jesus rennen. Eigentlich kommt doch alles von Gott, dem Ursprung aller Dinge: Liebe, Geduld, Freude, Selbstbeherrschung etc. All diese wunderbaren Dinge werden in Galater 5 als "Früchte des Geistes" bezeichnet. Sie wachsen in uns, je mehr wir dem Heiligen Geist Raum in uns geben.

 

Ist Gott nicht gut? Er verlangt nichts Unmögliches von uns. Alles, was wir brauchen, um vor IHM bestehen zu können und im Leben klar zu kommen, gibt uns Gott selbst, wenn wir ihn darum bitten - auch den Glauben. In meinem eigenen Leben habe ich dieses Wunder immer wieder erlebt, viele viele Male.

 

Hebräer 11,6

"Ihr seht also, dass es unmöglich ist, ohne Glauben Gott zu gefallen. Wer zu ihm kommen möchte, muss glauben, dass Gott existiert und dass er die, die ihn aufrichtig suchen, belohnt." NLÜ

 

1. Korinther 12,9

"Dem einen schenkt er einen besonders großen Glauben, dem anderen die Gabe, Kranke zu heilen - das alles bewirkt der eine Geist." NLÜ

 

Epheser 6,16

"Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen..." LutherÜ

 

Galater 5,22+23

"Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbst- beherrschung. Nichts davon steht im Widerspruch zum Gesetz." NLÜ

 

Markus 9,14ff

"Und sie kamen zu den Jüngern und sahen eine große Menge um sie herum und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten. Und sobald die Menge ihn sah, entsetzten sich alle, liefen herbei und grüßten ihn. Und er fragte sie: Was streitet ihr mit ihnen? Einer aber aus der Menge antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn zu Boden; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe mit deinen Jüngern geredet, dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten's nicht. Er antwortete ihnen aber und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Und sie brachten ihn zu ihm. Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn hin und her. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist's, dass ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf. Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte. Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Als nun Jesus sah, dass die Menge zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein! Da schrie er und riss ihn heftig hin und her und fuhr aus. Und er lag da wie tot, sodass alle sagten: Er ist tot. Jesus aber ergriff seine Hand und richtete ihn auf, und er stand auf. Und als er ins Haus kam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten." LutherÜ